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DER SOAVE: AUTOCHTHONE NATUR
Seit
Seit Jahren gehen die Bemühungen im Umfeld des Soave und die
des Schutzkonsortiums in alle Richtungen, was zur Anerkennung des
“G”, der kontrollierten und “G”arantierten
Ursprungsbezeichnung für den Soave Superiore geführt
hat.
Nach einer langen Arbeit zur Zonenunterteilung des Anbaugebietes,
einem der eingehendst studierten Weinbaugebiete Italiens, wurde
mit großer Überzeugung auf Identität gesetzt, um
nachhaltig den französischen Ansatz der “Crus”
und der Qualitätspyramide zu übernehmen. Dies ist auch
der einzigartigen Bodenbeschaffenheit zu verdanken, die vulkanische
Ursprünge aufweist und eine Evolution von 60 Millionen Jahren
durchlaufen hat, eine erstaunlich zusammengesetzte, dunkle Erde,
die einen klaren, goldenen Nektar erbringt: in anderen Worten, eine
auf der Natur beruhende Berufung der Gegend für Weine, die
ebenfalls von Natur aus autochthon sind.
Genau darin liegt die Einzigartigkeit des größten
Weinbergs Europas, der sich zwar auf homogenen Böden erstreckt
und wo nur eine Rebsorte angebaut wird, aber dennoch eine unglaublich
reichhaltige Vielfalt an Soave-Interpretationen hervorbringt. Dies
ist einer der Aspekte, die den Wert des Soave ausmachen, der sich
nicht nur durch seine Weinbaugeschichte auszeichnet (so war dies
denn das erste typische Anbaugebiet, das 1931 anerkannt wurde),
sondern es auch versteht, auf die Besonderheiten und Charakteristiken
der Rebsorte wie auf das Engagement und das Feingefühl der
Winzer zu setzen.
Die Wiederentdeckung und der jüngste Erfolg der Garganega,
die autochthone Sorte schlechthin, welche nur um Soave diese Resultate
zu erbringen vermag, stellt eine Rückkehr zur Tradition für
diesen Wein dar, vollkommener Ausdruck des Territoriums und der
jeweiligen Lage.
Eine
höhere Wertschätzung der “Pluspunkte” der
Garganega und der autochthonen Sorte Trebbiano di Soave
kommt im alten Rebgarten im Hügelgebiet den im Lauf der Zeit
bewährten Rebsorten zugute, dem Produktionsgleichgewicht, der
Anpassung an die örtlichen Gegebenheiten, der Aufwertung von
Charakter und Identität. In den Neuanlagen dagegen werden wenige
Trauben pro Rebstock angestrebt, um eine höhere Konzentration,
neue önologische Ziele und eine einfachere Bewirtschaftung
des Weinbergs zu erreichen. Kleine und große Betriebe haben
sich neue Ziele gesetzt, wobei es sich im Fall der kleineren Produzenten
um die Aufwertung der betriebeseigenen Lagenweine handeln kann,
womit sie überraschende, charakterlich ausgeprägte Weine
präsentieren können und auf die absolute Qualität
der Weine mit neuem Profil hinarbeiten.
Was die Kellereigenossenschaften betrifft, konnten auch hier verschiedene
Projekte zur Qualitätsverbesserung verfolgt werden, nachdem
ein bevorzugter Kommunikationskanal zwischen Abnehmer und Zulieferern
eingerichtet wurde, was zu einem größeren Verantwortungsgefühl
von Seiten der Produzenten geführt hat. Stärkere Auslese
im Weinberg sowie die Vinifizierung der Trauben aus Einzellagen
sind die weiteren Punkte, die Augenmerk erhalten.
Dieser
Erneuerungsprozess hat den Soave Superiore zur DOCG geführt
und zu einer umfassenden Neuordnung der Ursprungsbezeichnung unter
qualitativem Gesichtspunkt, wozu die Weinberge nach klimatischen,
orographischen und bodenkundlichen Differenzen unterschieden wurden.
Die so entstandene Qualitätspyramide soll den Winzern neue
und konkrete Ziele vor Augen führen, um die Arbeit im Weinberg
größtmöglich zu fördern und gleichzeitig die
auf den Konsumenten gerichtete Kommunikation zu vereinfachen.
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