Mercoledì, 20 ago 2008 - 08:49:45
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Venetian Cluster
castello di Soave

Die Trauben

 

GarganegaFür eine Ursprungsbezeichnung stellt die Rebsortenzusammensetzung, gemeinsam mit dem Anbaugebiet und der Anbaumethode, eines der wesentlichen Elemente dar.
Soave kann sowohl historisch gesehen wie durch die Größe bedingt als origineller Beobachtungspunkt für die Entwicklung der Auslese sowie des Schutzes des Weinbaubestandes dienen, aus dem dieser Wein hervorgegangen ist. Bereits zu Beginn des 20.

Jahrhunderts hatte die Forschung im Soave, als einzigem der berufenen Anbaugebiete der Veroneser Qualitätsweine, eine spezifische, mit dem (überwiegend vulkanischen) Boden verbundene Identität festgestellt, welche diese Gegend von den anderen historischen Zonen wie Bardolino und Valpolicella unterscheidet. Umweltbedingungen und Bodenbeschaffenheit haben somit zu einer natürlichen Auslese der Rebsorten geführt, die nur hier ihre maximale Qualität zum Ausdruck bringen.

Die Sorten Garganega und Trebbiano di Soave, so wie wir sie heute kennen, sind aus einer langen gegenseitigen Einwirkung zwischen Rebsorte und ihrer Umgebung hervorgegangen, und in den letzten Jahren hat der Mensch seinen besonderen Teil dazu beigetragen.

Trebbiano di SoaveDie Garganega-Traube ist nicht übermäßig aromatisch, besitzt jedoch einen ausgeprägten Duft, in dem Mandeln und weiße Blüten am deutlichsten zu erkennen sind; biologisch gesehen durchläuft sie eine langsame Entwicklung und reift erst im Oktober; ihre Schale ist sehr hart und in reifem Zustand ausgesprochen gelb (beinahe rot).
Der Säuregehalt ist nicht besonders markant, interessant erscheint aber das ausgewogene Verhältnis zwischen Extrakten und Zucker.